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CSD – Parade 2009

Diesmal gings mal wieder im Westen am Ku-Damm los, mit Laufrichtung Potsdamer Platz und 17.Juni.

Das Motto in diesem Jahr:

*Stück für Stück ins Homo-Glück – Alle Rechte für Alle*

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Das Motto ist als Ergänzung zum Grundgesetz Art. 3, hinsichtlich der sexuellen Identität zu sehen.

Aus www.csd-berlin.de habe ich folgende Formulierungen entnommen, und verbreite sie gerne.

*Zur Präzisierung dieses Leitthemas wurde vom basisdemokratischen CSD Forum folgender konkrete Forderungskatalog beschlossen:*

_1. Das Grundgesetz muss im Gleichheitsgrundsatz seines Artikel 3 um die Erwähnung der sexuelles Identität ergänzt werden
Niemand darf wegen seiner sexuellen Identität diskriminiert werden. Was für Europa gilt und was in der Berliner Verfassung seit 1994 festgeschrieben steht, muss auch bundesweit gelten. Berlin wird aufgefordert, diese Grundgesetzänderung im Bundesrat anzuregen.

2. Die verfolgten Homosexuellen im Nachkriegsdeutschland müssen moralisch und materiell rehabilitiert werden
Bis Ende der Sechzigerjahre galt auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland der nationalsozialistisch entgrenzte Paragraph 175 StGB. Seine Opfer – wie die der entsprechenden DDR-Gesetzgebung – sind bis heute nicht gewürdigt und in Ehren gesetzt worden. Dies muss allein schon des gesellschaftlichen Friedens wegen geändert werden.

3. Das Personenstands- und Vornamensrecht muss geändert werden
Transsexuelle und transidente Menschen leiden bis heute unter einem Personenstands- und Namensrecht, das ihnen die symbolische Einschreibung in ein diskriminierungsfreies Leben verwehrt.

4. Das Recht auf Ehe muss für Alle gelten
Das Gesetz zur Eingetragenen Lebenspartnerschaft ist ein Fortschritt gegenüber jedem gesellschaftlichen Zustand, in dem homosexuellen Paare keine staatlich garantierten Rechte haben. Doch dieses Gesetz kann nur ein Übergang sein. Wir fordern die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule. Berlin wird aufgefordert, sich im Bundesrat für eine Gesetzesinitiative in dieser Hinsicht einzusetzen.

5. Berlin braucht ein Aktionsprogramm für sexuelle Gesundheit
Berlin ist epidemischer Brennpunkt in Deutschland. Die Gesundheitspolitik in Sachen HIV und Aids und weiteren sexuell übertragbaren Krankheiten muss um ein Programm der guten Sorge – Selbstsorge wie Umsorge – ergänzt werden.

6. Respekt muss auf Gegenseitigkeit beruhen
Berlin ist das wichtigste Lebensstillabor unseres Landes. Unsere Stadt bringt alle möglichen Menschen miteinander in Kontakt – Tag für Tag, Stunde für Stunde. Wir fordern, dass unsere Metropole überall die unsrige sein kann, ausnahmslos. Wir respektieren jede und jeden anderen, gleich welcher Herkunft, welchen Geschlechts, welcher Religion, welchen Alters und welcher demokratischen Prägung auch immer. Und fordern von allen, dass uns diese Wertschätzung ebenso entgegen-gebracht wird.
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Neben den Fußgruppen waren rund 50 Trucks unterwegs.

1 Berliner CSD e.V.
2 Bündnis 90/Die Grünen – QueerGrün
3 BT Berlin Transport GmbH
4 X-OFF Productions (Neon Raiders)
4a Hafen
4b Pandoras
5 Grünzeit Blumen und mehr
6 Berliner Verkehrsbetriebe – BVG
7 SPD LV Berlin – AG Schwusos
7a SPD LV Berlin – AG Schwusos
8 Die Linke. Landesverband Berlin
9 ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
10 Verdi AK LSBT
10a Kommunale Arbeitsgem. Tolerantes Brandenburg (Katte)
11 GeFIS e.V.
12 Berliner Aids-Hilfe e.V.
12a Berliner Aids-Hilfe e.V.
13 Jens Möller
13a LSU Berlin
14 BLSB e.V.
15 VelsPol BB
16 Scapade
17 Flirt-Internetplattform “Meine Augenblicke” (BVG)
18 Storks Bar
19 FDP-Bundestagsfraktion
20 Campinski e.V.

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21 Cinemaxx – L-Filmnacht
22 Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
23 Jugendausgehgruppe Prenzl’berg
23a Jugendausgehgruppe Prenzl’berg
24 SPOT Bar Steven Voigt
25 GMF – Bob Young Events
26 TIMM TV – Deutsche Fernsehwerke GmbH
27 Kross Over
29 Clickpool GmbH (Dildoking)
30 Artbar71 GmbH
31 Vorspiel SSL Berlin e.V.
32 CSD-Trucktour
33 Toms Bar
35 Die Pillendreher
36 Brasileuro / gaymaxx
36a Brasileuro / gaymaxx
36b gaymaxx / Brasileuro
37 Biker ohne Grenzen e.V.
38 Berliner Theaterverein
39 SMB-Berlin / HustlaBall Berlin / Club-Culture-Houze / Man’s Art / Berlin Star
40 Bürgerforum
41 KitkatClub-Berlin
42 Insomnia Erotic Nightclub
43 Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V.
45 Vivantes Netzwerk für Gesundheit
46 The Berlinquents

*Für alle, die nicht dabei sein konnten, habe ich umfangreiches Bildmaterial eingestellt.

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Viel Spass beim Zuschauen*

Von der Urania zum 17.Juni, Berlin

Kiki Blofeld

Natürlich ists kein Edelclub. Dafür darf auch jeder rein, das finde ich schon mal gut.
Eine Eurone Eintritt ist zwar unnötig, aber auch völlig schnuppe.
Drin kann man sich dann aussuchen, wo man rumliegen will.
Zwischen den Bäumen, am “Strand”, oder auf der Wiese. Wo ich allerdings immer das Gefühl habe, sie hätten den Rasen umgedreht. Das Gras nach unten.
Günstige Preise, ein toller Dunkelblick auf die gegenüberliegenden Wasserkneipengrundstücke der edleren Klasse.
Ich komme gerne.

Köpenicker Str. 48/49, 10179

KritiFreizeit & AusfluegeNaturschutzparks

Oben auf rund 1200 Meter kommt man i.d.R. mit dem Bus in der Region Omalos an. Und nun nicht Bange machen lassen. Der vor Euch liegende Weg ist nicht 18, und auch nicht 16 Km lang. Von der ersten Treppenstufe bis nach Agia Roumeli sind es 13 Km.
Die haben es aber auch in sich. Besonders dann, wenn einem im Sommer die Sonne aufs Dach brezelt.
Zwischendurch gibts nämlich nicht viel zum im Schatten gehen. Man kann höchstens mal auf dem Weg unten die Füße in einen Bach tunken.
Grandios ist es dafür, und deshalb sind wir ja auch hier. Und um das Gefühl zu erleben, dass, wenn man unten im Ort ankommt, man einen dermaßenen Brand auf ein kaltes Bier hat, dass es schon fast orgastisches Zucken auslöst, wenn man sich an der Pulle labt.
Gar lustig anzuschauen sind auch die vielen fußlahmen Gesellen, die stark humpelnd, oder vom gelaufenen Wolf gequält, eigenartig breitbeinig durch den kleinen Ort schleichen.
Wenn man morgens oben losläuft, kann es sein, dass man sich den Abgang mit ein paar Tausend anderen Wanderern teilt. Das ist zwar weniger idyllisch, aber dafür erreicht man unten noch eine Fähre nach Chora Sfakion.

Geht man erst am Mittag los, begleitet einen zwar die Sonne, aber dafür ist es merklich ruhiger.
Wenn dann unten die letzte Fähre abgelegt hat, erwartet einen ein ziemlich ruhiger Ort. Man kann vernünftig übernachten, und abends noch am leeren Strand im dunklen Feinkiesel liegen, und im klarsten Wasser baden, was ich je gesehen habe.

Das zweite, und jedes weitere Bier, schmeckt übrigens auch noch ganz lecker.
Mein Beitrag zu Samaria Schlucht – Ich bin berlingazza – auf Qype

Los AngelesVirtuelle Plaetze

Ob er postalisch auf der Neverland-Ranch überhaupt noch zu erreichen ist, ist fraglich.
Ob man ihn überhaupt noch mal dort besuchen kann, ebenso.
Macht ja auch viel Arbeit.
Alle paar Tage auf 10 Qkm den Rasen zu mähen.
Da die Tiere inzwischen abgeschafft sind, knabbert ja niemand mehr an den Halmen rum.

Die Karusells stehen still, das Riesenrad dreht sich nicht mehr, die Achterbahn steht auf Null.

Ob auch ein Autosooter da war, kann ich mich nicht mehr erinnern.

Die Zwangsversteigerung soll angeblich verhindert worden sein, verbunden mit einem Zahlungsaufschub von einem Jahr für seine geschätzten rund 25 Millionen $ Schulden.

Es fällt ihm wohl schwer, sich von seinem Besitz zu trennen.
Er hat ja sicher auch viele schöne Erinnerungen an die dort verbrachten Tage und Nächte.

Manchmal durften ( oder mußten ) sich ganze Hunderschaften von Kindern unter der Oberaufsicht des King of Pop im von ihm geschaffenen Paralleluniversum vergnügen.

Nun irrt er durch die Welt, er odyssiert.

Fans, Gläubiger und Paparazzi sichteten ihn zunächst bei Königs in Bahrain.
Dort konnte der Scheue auch ganz toll und unauffällig, ganz nach islamischer Sitte, voll verschleiert zu McDonald gehen.

Der Sohn von König Hamad bin Isa al-Khalifa soll ihm ja 7 Millionen $ für das Versprechen vorgeschossen haben,
innerhalb einer bestimmten Zeit zwei neue Alben zu produzieren.

Es war im wohl doch zu warm unter der Burka, und so verschwand er mit der Kohle nach Deutschland, zum Aufwärmen dann nach Dubai, und zum Abkühlen nach Ireland.

Bei Michael Flatley kam er mit seinem Tross in dessen Anwesen unter.
Das waren sicher wilde Tanzeinlagen, die sich die beiden Michaels da auf dem Terrazzo der Terrasse gegönnt haben.
Klapper, Klapper.

Nach dem die Nachbar ob des Lärms den örtlichen Ombutsmann angerufen haben, zog Jacko aus und in ein Schloss nebenan.
Mit dicken Mauern.

Angeblich wurde er dann in St.Tropez gesichtet.
In Frauenkleidern und Stilettos.
Ma ehrlich. Kann ja gar nicht sein.

Ein alter Müllwerker aus Las Vegas sagt hinter vorgehaltener Hand, dass er nun ziemlich bescheiden in einem Reihenhaus reihenhausen soll.

Verhandlungen wegen einer LasVegas-Show sollen sich zerschlagen haben, dafür übt er angeblich an einer neuen Scheibe und designt eine neue Welttournee.

Wenn sie käme, wäre sie sicher perfekt. Es wäre das spektakulärste Comeback aller Zeiten.

( Nur zu toppen, wenn Axel Schulz jetzt gegen den legendären und zitternden M.Ali verlieren würde )

Und wenn er hier am Winterfeldtplatz in Schöneberg auftreten würde…..

…………..ich würde hingehen.

Nachtrag vom 26.6.2009

Nun issa tot.

Nur mit Glück ( und Geld ? ) ist er dem lebenslangen Knast entkommen.

Auf der Bühne war er jedenfalls der Größte.
Mein Beitrag zu Michael Jackson – Ich bin berlingazza – auf Qype

KritiFreizeit & AusfluegeNaturschutzparks

Oben auf rund 1200 Meter kommt man i.d.R. mit dem Bus in der Region Omalos an. Und nun nicht Bange machen lassen. Der vor Euch liegende Weg ist nicht 18, und auch nicht 16 Km lang. Von der ersten Treppenstufe bis nach Agia Roumeli sind es 13 Km.
Die haben es aber auch in sich. Besonders dann, wenn einem im Sommer die Sonne aufs Dach brezelt.
Zwischendurch gibts nämlich nicht viel zum im Schatten gehen. Man kann höchstens mal auf dem Weg unten die Füße in einen Bach tunken.
Grandios ist es dafür, und deshalb sind wir ja auch hier. Und um das Gefühl zu erleben, dass, wenn man unten im Ort ankommt, man einen dermaßenen Brand auf ein kaltes Bier hat, dass es schon fast orgastisches Zucken auslöst, wenn man sich an der Pulle labt.
Gar lustig anzuschauen sind auch die vielen fußlahmen Gesellen, die stark humpelnd, oder vom gelaufenen Wolf gequält, eigenartig breitbeinig durch den kleinen Ort schleichen.
Wenn man morgens oben losläuft, kann es sein, dass man sich den Abgang mit ein paar Tausend anderen Wanderern teilt. Das ist zwar weniger idyllisch, aber dafür erreicht man unten noch eine Fähre nach Chora Sfakion.

Geht man erst am Mittag los, begleitet einen zwar die Sonne, aber dafür ist es merklich ruhiger.
Wenn dann unten die letzte Fähre abgelegt hat, erwartet einen ein ziemlich ruhiger Ort. Man kann vernünftig übernachten, und abends noch am leeren Strand im dunklen Feinkiesel liegen, und im klarsten Wasser baden, was ich je gesehen habe.

Das zweite, und jedes weitere Bier, schmeckt übrigens auch noch ganz lecker.
Mein Beitrag zu Samaria Schlucht – Ich bin berlingazza – auf Qype

Klein aber fein.
So stellt sich dieser neue Laden für Arbeits- und Wohnmöbel seit einigen Tagen im Kollwitzkiez vor.

co mo do

co mo do

Die Lackmöbel der feinsten Art, in wunderbar abgestimmten Farben, haben mich in diesen Laden gelockt.

Hochglanzcontainer in verschiedenen Höhen sind dort an die Wand montiert.
Obwohl sie in unterschiedlichen Farbe nebeneinander hängen, wirken sie nicht bunt zusammengewürfelt, sondern sehr harmonisch aufeinander abgestimmt.

Lackcontainer

Lackcontainer

Da mir Griff an schönen Möbeln nie gefielen, stieg mein Ansehen für dieses System ins Unermessliche, da es nämlich ganz ohne diese Designstörer auskommen.

Ein leichtes Antippen, und die Fläche öffnet sich ganz still und leise.
Genau so leicht funktioniert auch das Schließen.

Unter den Hochglanzhängeteilen fordern die nur 15 cm hohen Podeste aus gleichem Material förmlich zum Abstellen von TV oder HiFi-Anlage auf.

Tolles, bezahlbares Design.

Obwohl ich nur mal schauen wollte, ging ich dann doch mit einer Tüte raus, in der sich eine schicke Obstschale aus gebüstetem Edelstahl befand.

Beim Rausgehen entdeckte ich noch in der Sammlung mit ausgewählten Kunstbüchern, einen Band über Imi Knoebel, den ich auch noch knappe 40 Euronen mitnehmen mußte.

Ich weiß schon, wo ich in Zukunft meine Geschenke für gute Freunde kaufen werde.

Für die Enkel wurden bereits die Sitz- und Liegesäcke von SITTING BULL, mit ihren kindgerechten Aufdrucken, ins Auge gefasst.

Sitting Bull

Sitting Bull

Für die kommende Woche habe ich gleich einen Termin mit der überaus kompetenten Inhaberin ausgemacht, um mein neues Homeoffice einzurichten

Senefelderstrasse 33,  10437 Berlin.

Zwischen Kollwitz – und Helmholtzplatz,

Telefon 030 44319985

Der Fuhrpark

Der Laden ist nagelneu.
In einer ehemaligen Garage ist die Gaststätteneinrichtung untergebracht.
Ein Tresen, ein DJ-Pult, ein paar Sitzbänke.
Abends soll regelmäßig aufgelegt werden, am Wochenende getanzt.
Die Gaststätte ist eher draußen. Vor der Tür, auf einer Wiese, stehen jetzt Palmen und Bambus als Wiesenteiler.
Sehr besonders sind die Sitzmöbel.

furhrpark3
Sie sehen aus wie eingebuddelte Autowracks, die außen mit Kunstrasen überklebt wurden.

furhrpark4
Ein paar Holzbänke stehen da rum, nur das sie ungefähr 5x so groß sind, wie üblich. Es sieht schon gar lustig aus, wenn darauf Menschen mit baumelnden Beinen sitzen.

furhrpark2
Ein paar wellige Landschaften, auch mit Kunstrasen belegt, laden zum Rumlümmeln ein.
Ein ausgeräumter Autobus kann bei Regen zum Drinsitzen benutzt werden.

fuhrpark
Was aus dieser Location ( sie gehört zum arena-Konzern ) wird, wird die Zeit zeigen

Eichenstraße 4, Zwischen Club der Visionäre und Arena, 12453 Berlin

Juni 2009, Berlin

Die DMY Allstars stellen auf der zweiten zentralen Ausstellungsfläche in den Räumen des IMA Design Village aus.
Zu finden in der Ritterstraße 12 – 14 in Berlin-Kreuzberg.

DMY_2009

Für 8 Euronen kann man dort auch noch bis zum Sonntag einige professionelle und frei arbeitende Designer besichtigen.

Die seit 2003 bestehende Ausstellung der DMY Youngsters benutzt die Haupthalle der ARENA in der Eichenstraße in Berlin- Treptow.

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Auf fast 7000qm Fläche gibts reichlich Unnützes zu sehen.
Prototypen, die wohl nie in Serie gehen werden, aber sicher ihren Platz in einer Vitrine einer Kunstaustellung eingerichtet bekommen werden.

Es war schon beeindruckend, mit wie wenig Vertriebskenntnissen einige Künstler hoffentlich nicht auf ausgebuffte Lizenzabkaufer treffen werden.

Einige wenige Designer mit bereits vorhandener Großhandelspreisliste, hatten dafür zum Ausgleich aber auch die am wenigsten interessanten Objekte anzubieten.

Es gab die Spühlmaschine von Schwartz/Steiner, die aus das Wesentliche reduziert, auch nur mich selbst ersetzen könnte.

Es gab ” Flourish” von Nora Ahy Hänska, ein Mitwachsstretchminirockbekleidungsstück.
Es wächst mit dem Schwangerenbauch und mit den Hintern. Praktisch das.

Beeindruckend auch die handgefertigten Flusenteppiche von Velika Petrova aus Bulgarien, so flusenlang und tief, dass man sich fast mit den Armen wie durch ein Kornfeld wühlen muß.

Am meisten Spass haben mir die Lichtdesigner bereitet.

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Robert Hoffmann mit seinen Lichtkisten, bei denen man mit Drehen und Kippen den Lichtausfluß lenken kann.

Zimmer14 mit seinen Lampenschirmen, die aussahen wie aus getrocknetem Eiweißschaum gemacht.

Alles zusammen, auch mit dem interessanten Publikum, lohnt noch einen

  • Eichenstraße 4, Arena Berlin, 12435 Berlin

  • Telefon: 0 30 53 21 31 28

  • Website: dmy-berlin.com

Der Laden liegt ja auf Ex-DDR-Gebiet.
So ungefähr habe ich auch noch einige Esstempel der Hauptstadt der DDR in Erinnerung.
Eher Säle.  Wenig Atmosphäre ,aber preiswertes Essen.
Wenn das Auge nicht mitessen soll, dann muß man 5 Sterne vergeben.
Da wo täglich ein paar Zentner Fisch in kleinste Portionen geschnitten wird, kann man davon ausgehen, dass er ziemlich frisch auf die komprimierten Reisportionen gelegt wird.
So ist es wohl auch, übel ist mir jedenfalls noch nie geworden.

Die Happy-Aua dauert fast den ganzen Tag, und für 5,50 Euro wird der Durchschnittsmensch durchaus satt.
Bei includiertem Warmgetränk, ein echtes Imbissschnäppchen.

  • Mittelstraße 24, 10117 Berlin

  • Telefon: 030 20674829

  • Website: www.ishin.de/

Karneval der Kulturen, 2009 Berlin

Ich beschränke mich mal auf den Umzug.

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Mein idealer Beobachtungsplatz an der Umzugs-S-Kurve am Mehringdamm, ermöglichte mir wieder sowohl Ein- als auch Ausblicke auf die Gruppen.

Der Umzug traf dort sogar ziemlich pünktlich gegen 16 Uhr ein, und schon ein paar Stunden später kam auch die letzte Formation durch.

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Wie immer, ein farbenprächtiges Bild, gewaltige lateinamerikanische Gruppen, kunterbunte Kulturvereine aus Afrika, und Minigruppen.

Alle mit Inbrunst dabei.
Amateure eben.

Vom riesigen Wagen eines Berliner Radiosenders hätte ich mir, außer Größe, doch ein wenig mehr Stimmung erwartet.

Wie die ewigen Hara-Hare-Hare-Krishna-Hare-Hare-Hare-Rama-Sänger mit Ihrem stundenlangen Singsang, noch begeistern wollen, erschloß sich mir nicht.

17.5.2009 038

Auch die Stadtmission, mit Ihren zwei schwarzgewandeten Gottesmännern vor und hinter dem Wagen, lockten nur eine winzige Anhängerschaft an.

Der Zug lebte dann doch mehr von den emotionalen Gruppen aus Thailand, den geheimnisvollen Mongolen, den bemützten Peruanern, den gewichtigen Hawaiianern.

17.5.2009 019

Zirkus gabs vom Juxirkus, und wunderbare Hula Hoop – Tänzerinnen, bei denen es mir ein Rätsel blieb, wie sie fast ohne Bewegung den Ring am Laufen hielten.

Gefehlt haben mir die stolzen Afrikaner. Natürlich waren sie da. Die kleinen Gruppen aus Togo, Ghana und Senegal.

17.5.2009 086

Wenn ich aber überlege, wie farbenprächtig ich diese Völker bereits erlebt habe, und mit welch mitreißender Musik sie das Publikum zum mittanzen bringen können, dann ist und da doch einiges entgangen.

Die eingestellten Fotos sollen einen Teil der Stimmung widergeben

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